Richtig aussortieren: Wie entscheidet man, was weg kann und was nicht

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Fast jeder Mensch hat in seinem Haushalt Herzensdinge, die sich angesammelt haben, in Schubladen verstauben und Platz wegnehmen. Spätestens seitdem die Japanerin Marie Kondo ihr „Magic Cleaning“ öffentlich gemacht hat, liegt Aufräumen und Ausmisten wieder im Trend. Nicht mehr Gebrauchtes auszusortieren, kann befreien und Platz schaffen für Neues. Trotzdem fällt es irgendwie schwer, die Dinge, an denen so viele Erinnerungen hängen, einfach zu entsorgen. Was kann weg und was darf bleiben und wie kann es gelingen, mal richtig auszumisten?

Warum es so schwerfällt, Sachen zu entsorgen

An jedem Gegenstand hängt eine Erinnerung. Ausmisten bedeutet, sich mit diesen Erinnerungen auseinanderzusetzen und zu entscheiden, womit man abschließen und was weiterhin präsent sein darf. Beim Aussortieren können Begegnungen mit belastenden Erinnerungen stattfinden. Wohin mit dem Geschenk des Ex-Partners, das einmal eine so große Bedeutung hatte? Das Teeservice und die bestickten Tischdecken, die den Großeltern früher so viel bedeutet haben und nun auf dem eigenen Dachboden nur noch Platz beanspruchen – es fällt schwer, sich von diesen Gegenständen zu trennen. 

In anderen Fällen ist es auch eine finanzielle Frage. Die Bluse, an der noch das Etikett hängt, die aber nie getragen wurde, hat einmal viel Geld gekostet und soll jetzt einfach im Müll landen?

Mit der Entsorgung können daneben auch Enttäuschungen verbunden sein. Die Unterlagen für das Studium, das einst voller Motivation begonnen, aber dann doch nie beendet wurde beispielsweise – sie wegzuschmeißen ist das Eingeständnis, dass man an dieser Stelle etwas nicht geschafft hat und auch nie beenden wird. Und was passiert, wenn ich die Entsorgung später bereue?

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Systematisch ausmisten: So gelingt es, sich vom Hausrat zu trennen

Hinter dem Akt des Ausmistens steht die entscheidende Frage: Was brauche ich wirklich und was nicht? Mit jedem einzelnen Gegenstand, den Sie in den Händen halten, müssen Sie diese Entscheidung erneut treffen. Wir haben für Sie einen kleinen Leitfaden entwickelt, wie Sie systematisch Ordnung in Ihren Haushalt und Ihr Leben bringen können.

Den Anfang finden

Am Schwersten ist es, beim Ausmisten den Anfang zu finden. Sie sollten sich nicht gleich das ganze Haus vornehmen, sondern vielleicht zunächst die DVD-Sammlung, den Keller oder den Kleiderschrank. Legen Sie sich einen Termin in der Woche fest, an dem Sie ausmisten wollen. Nehmen Sie jeden Gegenstand in die Hand. Was kaputt ist, seit mindestens einem Jahr nicht mehr gebraucht wurde und auch keinen monetären Wert hat, wird entsorgt.

Wertsachen verkaufen

Ältere Smartphones und Tablets, die gegen neue Geräte ersetzt wurden, aber trotzdem noch funktionieren, sind natürlich nicht zum Wegschmeißen geeignet. Suchen Sie sich für diese Gegenstände eine Online-Verkaufsbörse, um sie dort zu verkaufen. Mit jedem Tag, den sie weiter in der Schublade liegen, verlieren technische Geräte an Wert.

Doppelte Gegenstände entsorgen

Es gibt in jedem Haushalt diese Gegenstände, die in einer großen Anzahl vorrätig sind. Handtücher, Kugelschreiber, Bettlaken, Kaffeetassen, Feuerzeuge – all das nimmt Platz weg. Meistens wird ohnehin nur die eine Lieblingstasse genutzt und Sie brauchen nur so viel Geschirr, dass es auch für Besuch reicht. Auch Kleinkram wie Stifte & Co. nehmen unnötig Platz weg und sorgen für Unordnung im Haushalt.

Hausflohmarkt veranstalten

Sie werden beim Ausmisten auf viele Dinge stoßen, die Sie einfach nicht mehr brauchen, die aber ganz sicher von anderen Menschen gerne genommen werden. Das Zelt im Keller beispielsweise, das fast noch originalverpackt ist. Wohin damit, wenn in absehbarer Zeit kein neuer Zelturlaub ansteht? Für Dinge wie diese können Sie einen Haus- oder Wohnungsflohmarkt veranstalten. Den Termin dafür geben Sie in der örtlichen Zeitung bekannt – ganz sicher werden Sie einen Großteil Ihrer Sachen dadurch los.

Was tun mit den Dingen, die einen ideellen Wert haben?

Wenn Sie auf Gegenstände stoßen, die einen ideellen Wert für Sie haben, dann stehen Sie vor einer Gewissensfrage. Die vielen Lieblingskuscheltiere aus der Kindheit oder der liebevoll zusammengestellte Fanordner der Kelly-Family soll jetzt für immer aus dem Leben verschwinden?

Eine gute Möglichkeit ist es, von diesen Dingen Fotos zu machen, bevor sie weggeschmissen werden. Sie haben dann eine schöne Erinnerung an die Zeit, ohne dass Sie damit Schränke füllen müssen.

Wohin mit den Sachen, die ich nicht jetzt, aber später noch gebrauchen werde?

Sie stoßen beim Ausmisten auf Ihr altes, sehr hochwertiges Holz-Kinderbett. Aktuell steht noch kein Nachwuchs ins Haus, was sich aber in den nächsten Jahren ändern kann. Gegenstände wie diese können in einem externen Lager eingelagert werden. Solche Lagerräume gibt es beispielsweise von Mylager in allen größeren Städten. Sie können flexibel für Kartons, kleine Möbel oder komplette Wohnungseinrichtungen zum günstigen Preis angemietet werden. Ideal ist die Anmietung eines Lagerraumes auch, um festzustellen, was noch gebraucht wird und was endgültig entsorgt werden kann. Lagern Sie es für ein Jahr ein – mit etwas Abstand fällt es dann leichter, eine Entscheidung zu treffen.