Modisch statt muffig: Kleidung richtig lagern

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Kleidung richtig einlagern

Wenn die Zeit umgestellt wird und die Tage kürzer oder länger werden, steht für viele auch das große Umräumen im Kleiderschrank an: Um Platz zu schaffen, bietet es sich an, saisonal nicht gebrauchte Kleidung einzulagern. Damit Sie beim Auspacken keine böse Überraschung in Form von hoffnungslos zerknitterten Lieblingsblusen oder modrig riechenden Jeans erleben, verraten Ihnen unsere drei Tipps, wie Sie Ihre Kleidung lagern.

1.      Kleidung waschen und trocknen

Vor dem Einlagern empfiehlt es sich, die Kleidung wie gewohnt zu waschen – und zwar auch, wenn sie auf den ersten Blick nicht schmutzig erscheint, denn Kleidermotten werden von winzigen Hauptschuppen sowie für uns nicht wahrnehmbarem Körpergeruch angezogen. Nicht vergessen: Vorher alle Taschen leeren! Nach dem Waschen lassen Sie die Kleidung gründlich trocknen. Dieser Punkt ist besonders wichtig, damit die Kleidung beim Lagern keinen muffigen Geruch entwickelt oder gar schimmelt.

Einzige Ausnahme zu dieser Regel bildet Kleidung aus beschichteten oder „intelligenten“ Materialien, etwa wasserabweisende Outdoorjacken oder Skibekleidung. Diese kann durch zu häufiges Waschen ihren Wasserschutz verlieren, daher sollte sie stattdessen einfach ausgiebig ausgelüftet werden.

2.      Der optimale Lagerraum

Ein geeigneter Lagerraum ist die Grundvoraussetzung, damit Ihre Kleidung die Lagerung gut übersteht. Dunkel und kühl sollte er sein, aber nicht zu kalt, außerdem sauber und trocken. Überlegen Sie sich daher gut, ob Sie Ihre Kleidung im Keller lagern: In der Regel sind Kellerräume zu feucht. Auch der Dachboden ist oft ungeeignet als Lagerraum, denn hier herrschen große Temperaturschwankungen, im Sommer wird es sehr heiß, im Winter ist es dafür viel zu kalt.

Die ideale Variante ist ein Self Storage – hier wird auf konstante Temperaturen geachtet, die Lagerräume sind lichtgeschützt und Feuchtigkeit sowie Schmutz haben keine Chance. Auch Bücher lagern hier besser als im feuchten Keller, wo sie schnell Stockflecken und einen unangenehmen Geruch entwickeln.

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3.      Die richtige Verpackung

Zum Verstauen der Kleidung eignen sich Vakuumbeutel besonders gut: Sie sparen erstens Platz und bieten zweitens optimalen Schutz vor hungrigen Motten und Staub. Achtung: Insbesondere, wenn Sie Ihre Kleidung vakuumieren, ist darauf zu achten, dass sie absolut trocken ist! Daunen sollten jedoch nicht in Vakuum verpackt werden, da sie Gefahr laufen zu brechen.

Alternativ können Sie Kartons, Kisten oder Baumwollbeutel verwenden. Wenn Sie den Frühjahrsputz nutzen, um auch ein paar andere Haushaltsgegenstände wie Geschirr oder Bücher einzulagern, können Sie die schweren Sachen unten in die Kisten stellen und dann mit leichteren Kleidungsstücken auffüllen.

Seiden- oder Zeitungspapier kann helfen, Falten und Abdrücke von Reißverschlüssen, Knöpfen oder Applikationen zu verhindern. Schuhe, insbesondere Stiefel, werden mit Zeitungspapier ausgestopft, damit sie ihre Form bewahren. Wenn Sie richtige Schuhspanner haben: umso besser!

Duftsäckchen vertreiben Motten und schlechte Gerüche. Wer den typischen Lavendelduft nicht mag, kann auch auf geruchloses Mottenpapier oder Dufthölzer, etwa Zeder, zurückgreifen oder sich einfach ein Duftsäckchen mit den gewünschten Zutaten selbst herstellen.

Mit diesen Tipps und einem geeigneten Lagerraum bleiben Ihnen Ihre Lieblingsstücke lange erhalten!