Wohnung ausmisten: In drei Schritten zu mehr Freiraum

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Ausmisten: Mit dem richtigen System klappt's!

Haben Sie auch diese Minimalisten, Marie-Kondo-Anhänger und Simple Living Verfechter in Ihrem Freundeskreis? Und werden Sie auch manchmal neidisch, wenn Sie in deren aufgeräumte, von allem Ballast befreite Wohnungen treten? Auch wenn Ihnen für das Aufräumen und Ausmisten bisher das System gefehlt hat: Lassen Sie sich auf keinen Fall entmutigen, denn richtig Ausmisten kann mit ein paar einfachen Tipps auch der größte Chaot!

1.      Schritt: Zuallererst ans Ende denken

Viele fragen sich beim Ausmisten: Wie fange ich an? Hier haben wir einen Tipp, der vielleicht etwas paradox klingt, aber beim gezielten Sortieren hilft: Nehmen Sie zu Beginn schon mal das Ende der Aufräumaktion vorweg! Oder anders gefragt: Was soll überhaupt mit den aussortierten Sachen passieren? Nicht alles will man schließlich gleich wegwerfen und einiges kann vielleicht gar nicht über den Hausmüll entsorgt werden. Daneben stehen folgende Varianten zur Auswahl:

  1. Zum Werthof bringen
  2. Spenden
  3. Einlagern
  4. Reparieren oder upcyclen
  5. Verkaufen oder tauschen
  6. Verschenken

Überlegen Sie, welche dieser Varianten für Sie in Frage kommen. Bedenken Sie dabei auch, wie viel Zeit und Energie Sie in das Projekt Wohnung ausmisten investieren wollen! Gerade für Second Hand Mode gibt es neben dem klassischen Flohmarktstand viele neue Möglichkeiten Kleidungsstücke zu tauschen, zu verschenken oder zu verkaufen: von Apps über Gruppen und Seiten im Internet bis zu Events. Jedoch kostet es natürlich viel Zeit, jedes aussortierte T-Shirt einzeln abzufotografieren, hochzuladen und an die Frau oder den Mann zu bringen – zu empfehlen ist dieser Weg daher vor allem für alle, die Spaß an der ganzen Sache haben.

Möchten Sie es sich eher bequem machen und alles auf einen Schlag loswerden, können Sie z.B. an gemeinnützige Organisationen spenden. Beispiele hierfür sind:

  • Deutsches Rotes Kreuz
  • Caritas
  • Stadtmission
  • Arbeiterwohlfahrt (AWO)

Sicherlich gibt es auch einige Dinge, die gar nicht ganz aus Ihrem Leben, sondern nur vorübergehend aus Ihrem Zuhause verschwinden sollen: Camping- oder Sportausrüstung, die saisonal zum Einsatz kommt, Weihnachtsdeko oder selten benutztes Werkzeug. Für solche Fälle bietet es sich an, einen Lagerraum zu mieten. Wer über Stauraum im Keller oder auf dem Dachboden verfügt, kann auch diesen nutzen, aber Achtung: Im Gegensatz zu einem Self Storage sind diese auf Grund von Temperaturschwankungen und anderen äußeren Einflüssen oft ungeeignet.

Alles, was kaputt ist, kann natürlich direkt in den Müll wandern – es sei denn, Sie haben Freude am Tüfteln, Basteln und Nähen! Dann können Sie sicherlich einiges retten oder durch Upcycling neu verwerten.

2.      Schritt: Kisten für’s richtige Ausmisten

Haben Sie sich für Ihre Optionen entschieden, besorgen Sie sich für jede davon eine große Kiste und beschriften sie entsprechend. In diese Kisten können Sie alles einsortieren, was Sie nicht mehr in der Wohnung haben möchten.

Tipp: Wenn Sie Schwierigkeiten haben, schnelle Entscheidungen zu treffen, können Sie auch eine Extra-Kiste machen für Sachen, bei denen Sie noch unsicher sind. Ganz zum Schluss nehmen Sie sich diese Kiste einfach noch einmal in Ruhe vor und verteilen alles auf die übrigen Sammlungen.

Nun besteht jedoch die Gefahr, dass Sie nach erfolgreichem Ausmisten den Elan verlieren und fortan mit den Kisten weiterleben. Damit das nicht passiert, suchen Sie sich gleich passende Adressen und Telefonnummern aus Ihrer Umgebung heraus: z.B. vom nächsten Werthof, von Tausch- oder Verkaufsbörsen und von Vereinen, die Spenden annehmen. Hier sollten Sie sich unbedingt vorab erkundigen, was genau gebraucht wird – sonst bleiben Sie im Zweifelsfall doch wieder auf Ihren Klamotten sitzen.

Schauen Sie auch schon im Voraus nach Lager-Standorten, die für Sie gut erreichbar sind. Prüfen Sie, welche Lagerflächen grundsätzlich zur Verfügung stehen, welche Konditionen Ihnen dort geboten werden und ob auch sonst alles stimmt. Bei mylager z.B. können Sie Self Storages monatsweise anmieten und haben rund um die Uhr Zugang zu Ihren eingelagerten Gegenständen – das ist natürlich optimal, falls Sie spontan etwas aus dem Lager benötigen. Schließlich haben Sie sich für diese Variante entschieden, weil die Dinge noch gebraucht werden!

3.      Schritt: Aufräumen mit System – und zwar mit Ihrem System!

Haben Sie alle Adressen recherchiert und Ihre Kisten in Position gebracht? Dann kann es nun auch schon fast losgehen! Gerade bei einer größeren Wohnung oder gar einem ganzen Haus sollten Sie sich nicht mit dem Anspruch unter Druck setzen, alles in einem Rutsch zu schaffen. Nehmen Sie sich lieber ein- bis zweimal im Monat Zeit für jeweils einen Raum.

Damit Sie dabei den Überblick behalten, hilft es, sich auch hier vorab einen Plan zu machen – den Sie übrigens ganz individuell gestalten können. Sie lieben Struktur und haken gern Dinge ab? Mit einer klassischen To-do-Liste, die Sie nach und nach durcharbeiten, können Sie viele kleine Erfolgserlebnisse verbuchen. Oder sind Sie eher ein visueller Mensch, der in Bildern denkt? Dann drucken Sie sich einen Grundriss Ihrer Wohnung aus, am besten auf einer DIN A3-Seite, und ordnen Sie jedem Raum bestimmte Tätigkeiten und Dinge zu. Sie können den Plan auch einfach selbst zeichnen, er muss nämlich nicht perfekt sein: Wichtig ist nur, dass Sie so visualisieren, was wohin gehört, bevor Sie sich ans Werk machen.

Wenn Sie beim Aufräumen mit System vorgehen möchten, gibt es also nicht den einen richtigen Weg, sondern ganz verschiedene Strategien. Wählen Sie einfach die Methode, die Ihnen am meisten liegt und schon werden Sie merken, dass das Ausmisten sogar richtig Spaß machen kann – und Ihre aufgeräumten Freunde ins Staunen versetzen, wenn sie das nächste Mal bei Ihnen zu Besuch sind!

Damit Ihnen das optimal gelingt, sind wir gern für Sie da, wenn es um die Auswahl einer passenden Lagerfläche geht. Lassen Sie uns wissen, was Sie benötigen, und wir beraten Sie ganz persönlich und individuell.