Notvorrat anlegen: Tipps & Tricks

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Notvorrat anlegen: aber richtig!

Notvorrat: Für die meisten Menschen klingt das Wort eher altmodisch. Wer hätte noch vor ein paar Wochen das Bedürfnis gehabt, für schwierige Zeiten vorzusorgen? Die Coronakrise hat hier jedoch für ein Umdenken gesorgt. Um nicht in unnötiges Hamstern zu verfallen, macht man sich am besten bereits im Voraus einen Plan für den eigenen Notvorrat: Was einkaufen? Was ist bereits da?

Und ebenfalls eine wichtige Frage: Wo kann der Notvorrat gut gelagert werden? Am besten eignet sich ein kühler, dunkler und trockner Ort, z.B. eine Speisekammer. Das hat jedoch nicht jede Wohnung zu bieten. Sollte der Platz knapp werden, schafft ein Self Storage Abhilfe. Hier kann vorübergehend alles untergebracht werden, was nicht unbedingt gebraucht wird, etwa Campingsachen, Sportgeräte oder Bücherkisten. So wird in den Schränken und Regalen zu Hause Platz frei für einen etwas größeren Notvorrat! Wer Bedenken hat, sich von seinen Sachen zu trennen, kann ganz beruhigt sein, denn das Praktische am Self Storage ist: Es ist jederzeit zugänglich, falls doch mal etwas von den eingelagerten Gegenständen gefragt ist.

Tipp: Hat man einmal für einen Grundvorrat gesorgt, empfiehlt sich die dynamische Vorratshaltung. Das heißt: Jedes Mal, wenn etwas aufgebraucht wird, direkt wieder auffüllen! So können auch schnell verderbliche Lebensmittel wie frisches Obst und Gemüse Teil des Notvorrats sein.

Notvorrat: Was braucht man?

Beim Erstellen der Einkaufsliste für den Notvorrat sind drei Kriterien zu berücksichtigen:

  1. Nährwerte: Möglichst nahrhafte und gesunde Lebensmittel sind ein Muss! Gerade falls man z.B. auf Grund einer Corona-Quarantäne zwei Wochen lang nicht das Haus verlassen darf, sollte man versuchen das eigene Immunsystem mit gutem Essen unterstützen.
  2. Haltbarkeit: Da der Notvorrat, wie der Name schon sagt, nicht für den sofortigen Verzehr bestimmt ist, sollte er natürlich eine Weile halten.
  3. Persönlicher Geschmack: Bei aller Vernunft sollten die eingekauften Sachen aber auch schmecken! Tritt der Ernstfall gar nicht erst ein, landet der Notvorrat sonst vielleicht irgendwann unangerührt im Müll.

Welche Produkte im Einzelnen auf der eigenen Lebensmittel Liste nicht fehlen dürfen, hängt ganz von den persönlichen Vorlieben und Ernährungsgewohnheiten ab. Dennoch gibt es ein paar allgemeine Regeln, die beim Einkauf helfen. Im Folgenden haben wir eine Lebensmittel Liste erstellt, die einer Person für 14 Tage reichen sollte.

Lebensmittel Liste für 14 Tage

Getreide: 3,9 kg

In diese Gruppe gehören sämtliche „Sattmacher“ wie Brot, Nudeln, Reis. Auch Kartoffeln werden dazu gezählt, obwohl sie eigentlich kein Getreide sind.

Gemüse & Hülsenfrüchte: 6,6 kg

Es empfiehlt sich eine Mischung aus vorgekochten Produkten aus dem Glas oder aus der Dose, getrockneten Produkten wie z.B. Linsen aus der Tüte und frischem Gemüse – letzteres natürlich als erstes verarbeiten!

Obst, Nüsse 3,4 kg

Auch hier eine gute Mischung aus eingekochtem, getrocknetem und frischem Obst wählen. Nüsse lassen sich gut lagern und sind hervorragende Energielieferanten.

Milch & Milchprodukte: 3,7 k

H-Milch, Hartkäse sowie Pflanzenmilch z.B. aus Hafer lassen sich auch ungekühlt sehr lange aufbewahren.

Fisch, Fleisch & Eier: 1,5 kg

Fleisch- und Fischkonserven können in Öl eingelegt oder getrocknet eingelagert werden, Eier nicht zu lange aufbewahren.

Fette & Öle: 0,5 kg

Zu empfehlen sind z.B. Rapsöl zum Erhitzen von Speisen und Olivenöl für Salate oder kalte Speisen.

Süßigkeiten und Genussmittel

Süßmäuler sollten auch an etwas Naschwerk denken. Und nicht zu vergessen: Das Lieblingsgetränk Nr. 1 der Deutschen – Kaffee! Wer lieber Tee mag, deckt sich mit den bevorzugten Sorten ein.

Salz und Gewürze

Um den Speisen aus dem Notvorrat Pfiff zu verleihen, dürfen auch Salz und ein paar Gewürze nicht fehlen.

Notvorrat: Was einkaufen neben Lebensmitteln?

Nicht nur für bestimmte Lebensmittel ist es ratsam, sich einen kleinen Vorrat anzulegen. Auch bei häufig verwendeten Hygieneartikeln wie Seife, Putz- und Waschmittel, Zahnpasta und Toilettenpapier ist es praktisch, immer etwas dazuhaben. Daneben empfiehlt es sich, eine Hausapotheke zu pflegen. Mehr Tipps, wie man sich mit Notvorrat und Prepper Liste optimal auf eine längere Zeit zu Hause vorbereitet, gibt es hier.

Gerade, wer nicht nur die Speisekammer aufstockt, benötigt eventuell etwas mehr Lagerraum. Sofort verfügbare Self Storages wie die von mylager sind hier eine gute Lösung, um kurzfristig Platz freizumachen für die eingekauften Vorräte. Dank der flexiblen Laufzeiten ab einem Monat kann der gemietete Lagerraum ganz nach Bedarf genutzt werden, sodass der Notvorrat bequem zu Hause Platz findet.