Optimaler Vorrat für den Notfall: Tipps & Tricks

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Notvorrat anlegen: aber richtig!

Vorrat für den Notfall: Für viele Menschen klang das bis vor nicht allzu langer Zeit eher altmodisch. Wer hätte noch Anfang 2020 das Bedürfnis gehabt, für schwierige Zeiten vorzusorgen? Die Coronakrise hat hier allerdings für ein Umdenken gesorgt. Um nicht in unnötiges Hamstern zu verfallen, plant man am besten bereits im Voraus den Vorrat für den Notfall: Was einkaufen? Was ist bereits da? In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie einen Notvorrat zu Krisenzeiten anlegen und haben Ihnen eine Notfallvorrat-Checkliste zusammengestellt. Übrigens: Unabhängig von der Coronasituation empfiehlt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe grundsätzlich, einen Vorrat als Krisenvorsorge für mindestens 10 Tage anzulegen.

1. Schritt: Den geeigneten Raum für den Notfallvorrat finden

Eine grundlegende Frage, um eine Notration anzulegen: Wo kann man den Notvorrat lagern? Am besten eignet sich ein kühler, dunkler und trockener Ort, z.B. eine Speisekammer. Das hat jedoch nicht jede Wohnung zu bieten. Sollte der Platz in den eigenen vier Wänden knapp werden, schafft ein Self Storage, wie Sie ihn an unseren bundesweiten Standorten finden, Abhilfe. Hier kann alles untergebracht werden, was nicht unbedingt gebraucht wird, etwa Campingsachen, Sportgeräte oder Bücherkisten. So wird in den Schränken und Regalen zu Hause Platz frei und Sie können einen größeren Notvorrat anlegen. Wer Bedenken hat, sich von seinen Sachen zu trennen, kann  beruhigt sein, denn das Praktische am Self Storage ist: Sie haben rund um die Uhr Zugang zu Ihrem Lagerraum, falls Sie doch etwas von den eingelagerten Gegenständen benötigen. Unter der kostenfreien Rufnummer 0800 404 088 036 beraten wir Sie gern und finden zusammen den passenden Self Storage!

2. Schritt: Lebensmittel als Vorrat für den Notfall einplanen

Möchten Sie sich die Notration selbst zusammenstellen und für einen optimalen Vorrat im Notfall sorgen, sollten Sie die drei folgenden Kriterien beim Erstellen der Einkaufsliste für den Notvorrat berücksichtigen:

  1. Nährwerte: Möglichst nahrhafte und gesunde Lebensmittel sind ein Muss! Gerade falls man z.B. aufgrund einer Corona-Quarantäne zwei Wochen lang nicht das Haus verlassen darf, sollte man versuchen das eigene Immunsystem mit gutem Essen unterstützen.
  2. Haltbarkeit: Da der Notvorrat, wie der Name schon sagt, nicht für den sofortigen Verzehr bestimmt ist, sollte er natürlich eine Weile halten.
  3. Persönlicher Geschmack: Bei aller Vernunft sollten die eingekauften Sachen aber auch schmecken! Tritt der Ernstfall gar nicht erst ein, landet der Notvorrat sonst vielleicht irgendwann unangerührt im Müll.

Unsere Notfallvorrat-Checkliste für 14 Tage

Welche Produkte im Einzelnen auf der eigenen Lebensmittelliste nicht fehlen dürfen, hängt ganz von den persönlichen Vorlieben und Ernährungsgewohnheiten ab. Dennoch gibt es ein paar allgemeine Regeln, die beim Einkauf helfen. Generell gilt: Experimentieren Sie beim Vorratanlegen nicht zu viel, sondern kaufen Sie die Lebensmittel, die Sie gerne essen. Es ist auch sinnvoll, dass ein Großteil der gelagerten Lebensmittel ohne Kühlung auskommt, falls es einmal zu einem Stromausfall kommen sollte. Im Folgenden finden Sie eine Notfallvorrat-Checkliste, die einer Person für 14 Tage reichen sollte. Planen Sie einen Notvorrat für Ihre Familie, können Sie die Mengen entsprechend der Anzahl der Familienmitglieder multiplizieren oder die Mengen für einen Notvorrat für 2 Personen oder mehr ermitteln. Konkret heißt das pro Person:

  • Getränke: 28,0 l

Pro Person sollten Sie 2 l Flüssigkeit am Tag einplanen. Am besten lagern Sie Getränke wie Mineralwasser, Fruchtsäfte oder andere lange haltbare Getränke ein.

  • Getreide: 3,9 kg

In diese Gruppe gehören sämtliche „Sattmacher“ wie Brot, Nudeln, Reis. Auch Kartoffeln werden dazu gezählt, auch wenn sie eigentlich kein Getreide sind.

  • Gemüse & Hülsenfrüchte: 6,6 kg

Es empfiehlt sich eine Mischung aus vorgekochten Produkten aus dem Glas oder aus der Dose, getrockneten Produkten wie z.B. Linsen aus der Tüte und frischem Gemüse – letzteres natürlich als erstes verarbeiten! Hülsenfrüchte wie Linsen oder Kichererbsen enthalten einen relativ hohen Anteil an Eisen, sodass sie auch für Veganer und Vegetarier besonders wichtig sind.

  • Obst, Nüsse 3,4 kg

Auch hier empfiehlt es sich eine gute Mischung aus eingekochtem, getrocknetem und frischem Obst wählen. Nüsse lassen sich gut lagern und sind hervorragende Energielieferanten.

  • Milch & Milchprodukte: 3,7 kg

H-Milch, Hartkäse sowie Pflanzenmilch z.B. aus Hafer lassen sich auch ungekühlt sehr lange aufbewahren – ideal als Vorrat für Krisenzeiten.

  • Fisch, Fleisch & Eier: 1,5 kg

Fleisch- und Fischkonserven können in Öl eingelegt oder getrocknet eingelagert werden, Eier nicht zu lange aufbewahren.

  • Fette & Öle: 0,5 kg

Zu empfehlen sind z.B. Olivenöl zum Erhitzen von Speisen und Rapsöl für kalte Speisen und Salate.

  • Süßigkeiten und Genussmittel

Süßmäuler sollten auch an etwas Naschwerk denken. Und nicht zu vergessen: Das Lieblingsgetränk Nr. 1 der Deutschen – Kaffee! Wer lieber Tee mag, deckt sich mit den bevorzugten Sorten ein.

  • Salz und Gewürze

Um den Speisen aus dem Notstandvorrat etwas Pfiff zu verleihen, dürfen auch Salz und ein paar Gewürze nicht fehlen. Wenn man sich Notfallrationen anlegen möchte, sollen diese später schließlich auch schmecken!

Tipp: Hat man einmal für einen Grundvorrat gesorgt, empfiehlt sich die dynamische Vorratshaltung. Das heißt: Jedes Mal, wenn etwas aufgebraucht wird, direkt wieder auffüllen. So sind Sie auf der sicheren Seite und haben stets einen Vorrat für den Notfall parat. Auf diese Weise können Sie auch Lebensmittel als Notration für Zuhause einplanen, die keine lange Haltbarkeit haben.

3. Schritt: Hausapotheke und Hygieneartikel für den Notfallvorrat

Nicht nur für bestimmte Lebensmittel ist es ratsam, sich einen kleinen Vorrat anzulegen. Auch bei häufig verwendeten Hygieneartikeln wie Seife, Putz- und Waschmittel, Zahnpasta und Toilettenpapier ist es praktisch, immer etwas dazuhaben. Daneben empfiehlt es sich, eine Hausapotheke zu pflegen. Mehr Tipps haben wir Ihnen in unserer Prepper-Liste für Normalverbraucher zusammengestellt.

Gerade wer nicht nur die Speisekammer aufstockt, benötigt eventuell etwas mehr Lagerraum. Unsere sofort verfügbaren Self Storages sind hier eine gute Lösung, um kurzfristig Platz freizumachen für die eingekauften Vorräte. Dank der flexiblen Laufzeiten ab einem Monat kann der gemietete Lagerraum ganz nach Bedarf genutzt werden, sodass der Notvorrat bequem zu Hause Platz findet. Sie sind auf der Suche nach einer geeigneten Lagerbox für Ihren Hausrat? Hinterlassen Sie uns einfach eine Nachricht und wir melden uns zurück!