Nachhaltig ausmisten: Was bedeutet das & wie geht es?

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Regelmäßig tauschen wir uns mit unseren Kunden aus und dabei haben wir gemerkt, welches Thema ihnen besonders am Herzen liegt: Das nachhaltige Ausmisten. Vor dem Einlagern von ihrem Hab und Gut an einem unserer Standorte stehen sie vor den Fragen: Aufheben oder aussortieren? Wie kann ich aufräumen und trotzdem die Umwelt schonen? Wir erklären Ihnen hier, worauf es beim nachhaltigen Ausmisten wirklich ankommt.

Was bedeutet Nachhaltigkeit?

Wer nachhaltig handeln möchte, fragt sich womöglich erstmal, was ist Nachhaltigkeit? In erster Linie geht es dabei um ein umweltverträgliches und vernünftiges Verhalten, welches dauerhaft Bestand hat. Das Ziel ist es, ökologische Verantwortung zu übernehmen, d.h. sorgsam mit den vorhandenen Ressourcen umzugehen und sie langfristig zu erhalten, sodass sie sich auf natürliche Weise selbst erneuern können. Bereits das alltägliche Handeln eines Einzelnen kann darauf Einfluss nehmen und je mehr Menschen so vorgehen, umso deutlicher sind die Auswirkungen. Auch als Unternehmen machen wir uns stets Gedanken darum, wie wir ressourcenschonend agieren können und setzen daher auf renovierte und ausgebaute Bestandsgebäude. So können unsere Kunden sicher sein, bei uns nachhaltig einzulagern.

Das Dreieck der Nachhaltigkeit

Das sogenannte Dreieck der Nachhaltigkeit führt ökologische, ökonomische und soziale Elemente zusammen. Das bedeutet, dass diese drei Faktoren immer miteinander verknüpft werden sollen und nicht separat betrachtet werden. Dabei ist es wichtig, Fragen des Umweltschutzes immer auch im sozialen und ökonomischen Zusammenhang zu sehen, denn Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt beeinflussen sich stets gegenseitig. Auf diese Weise sollen auch die Bedürfnisse unserer Nachkommen erfüllt werden können. Doch was bedeutet Nachhaltigkeit im Bezug auf das Ausmisten?

Wie kann ich selbst nachhaltig ausmisten?

Ist der Zeitpunkt gekommen und Sie stehen vor Ihrem überfüllten Kleiderschrank oder vor dem Keller, der entrümpelt werden muss, gehen Sie am besten Schritt für Schritt vor. Das heißt konkret: Nehmen Sie sich drei Kisten oder bilden Sie drei Stapel:

  • Kiste Nr. 1: Behalten.
  • Kiste Nr. 2: Ich weiß nicht.
  • Kiste Nr. 3: Aussortieren.

So gehen Sie vor:

Sie sind sich sicher, Sie wollen etwas behalten, weil Sie es noch regelmäßig nutzen? Dieser Gegenstand schafft es in Kiste/auf Stapel Nr. 1. Wenn Sie sich wirklich sehr unsicher sind, ob Sie den Gegenstand noch benötigen, dann lassen Sie sich davon nicht bremsen und legen Sie ihn in die Kiste Nr. 2. Bestimmen Sie einen späteren Zeitpunkt, wann Sie sich diese Kiste erneut vornehmen. Wenn Sie direkt bemerken, dass Sie einen Gegenstand nicht mehr benötigen, kommt er in die Kiste Nr. 3. Etwas auszusortieren bedeutet nicht, dass Sie es wegwerfen müssen! Ist etwas tatsächlich kaputt, dreckig und nicht mehr zu gebrauchen, kann es weg. Für alle anderen Fälle bietet sich nachhaltiges Handeln an.

Nachhaltig ausmisten: Sachen verkaufen, spenden, einlagern

Der Schlüssel zur Nachhaltigkeit beim Aussortieren liegt darin, gut erhaltene Sachen oder Gegenstände, die man reparieren könnte, nicht einfach zu entsorgen. Sie haben vielleicht viele Gegenstände zu Hause, die Sie online oder auf einem Flohmarkt verkaufen oder spenden könnten, wie z.B. saubere Kleidung. So können Sie Ihre Sachen weitergeben – eine wunderbare Form der Nachhaltigkeit. Möchten Sie Ihre geliebten Möbel, Kleidung, Spielzeug oder Ähnliches für später aufheben, aber zu Hause nimmt es Ihnen den Freiraum, dann lagern Sie Ihr Hab und Gut am besten ein. Bei uns finden Sie in ganz Deutschland – von Rostock bis nach München – die passende Lagerfläche. Häufig bietet sich auch ein Mittelweg an: Einen Teil können Sie weggeben und den anderen einlagern. Je nachdem kann möglicherweise aber auch eine Reparatur sinnvoll sein.

Nachhaltigkeit durch DIY?

Selbst ist der Mann / die Frau: Finden Sie z.B. ein Möbelstück, dass man nur wenig reparieren muss, damit sich beispielsweise die Schranktüren wieder schließen, dann versuchen Sie das. Diese Variante ist in jedem Fall günstiger als einen neuen Schrank zu kaufen und der ein oder andere lernt noch etwas dabei und hat Spaß. Durch weniger Konsum schonen Sie gleichzeitig die Ressourcen – die Umwelt wird es Ihnen danken. Nachhaltig handeln und DIY passen auch zusammen, wenn Sie sich ein altes Möbelstück nehmen und es überarbeiten. So wird der alte Kiefernholzschrank im Handumdrehen zu einem schicken Vintage-Schrank. Auch Shabby Chic und Industrial Style liegen zurzeit im Trend. Doch auch neben Möbeln, gibt es vieles, das Sie nicht kaufen müssen, sondern überraschend einfach selbst machen können, wie z.B. Kosmetik oder selbst kochen statt Fertiggerichte kaufen.

Nachhaltig ausmisten und dann?

Wenn Sie fertig sind mit dem Aussortieren, dann lohnt es sich die Ordnung beizubehalten. Doch wie geht das am einfachsten? Unser Tipp: Immer wenn Sie sich etwas Neues zulegen, dann schauen Sie direkt, was Sie dafür weggeben oder einlagern könnten. Für eine Beratung rund um unsere Lagerflächen kontaktieren Sie uns unter der 0800 404 088 036.